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Dante und Beatrice

Dante wird auf seiner Reise durch die Hölle, die er sich als einen gewaltigen Trichter in der Erde vorstellt, bei dem mit der Verengung der Trichterwand nach unten die Schwere der Strafen der Höllenbewohner steigt, durch den im Mittelalter sehr verehrten römischen Dichter Vergil geführt. Durch das Fegefeuer führt ihn der Geist der schönen Florentinerin Beatrice. Sie war eine jung verheiratete Frau, als Dante sie auf der Arnobrücke zum ersten Mal sah. Er entbrannte zu ihr in einer beinahe übersinnlichen Liebe. Sie war ihm das Idealbild eines Weibes, das Feinste, Schönste, Herrlichste, was es gab. Er hat sie wie man annimmt, selten wieder gesehen, kaum jemals gesprochen. Sie ist früh verstorben, aber in Dichtungen, die sich fast alle um ihre Person ranken, unsterblich geworden. Sie die Reine, beinahe Heiligmäßige, bewohnt nach seiner Fantasie natürlich den Himmel, das Paradies, deshaIb kann sie ihn beinahe bis vor den Thron Gottes führen. Der große Maler Botticelli hat Dante und Beatrice durch diese Zeichnung verewigt, aber die beiden dienten unzähligen großen Künstlern als Motiv ihrer Schöpfungen. travel, Italy, Florence, Tuscany, history, historical, Archive, Carl Simon, 1910s, 20th century, literature, poet, man, woman, muse, poetry, famous, illustration, art, Dante and Beatrice, hand coloured glass slide, minimum price: 50,-- licence

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