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43.Inneres von St. Emmeram

Eine große Önderung mußte das Innere der Klosterkirche St. Emmeram in Regensburg im 18. Jahrhundert erfahren. Den kraftvollen Brüdern Asam aus München wurde im Jahre 1731 von dem Abt Anselm Godon die Umarbeitung der Kirche übertragen. Beide gingen energisch vor, trennten die Apsis des Mittelschiffs durch eine gerade Wand vom Langhaus und richteten ein unteres Geschoß als Sakristei, ein oberes als Nacht- und Winterchor ein, die Flachdecke ersetzten sie durch ein hölzernes Tonnengewölbe mit Stichkappen bei den Fenstern, wodurch Höhe und Breite harmonisch ausgeglichen wurden. Glänzend führten sie auch die dekorativen Verkleidungen aus. Riesige Allegorien schmücken die Decken und erzählen u.a. die Gründung und Geschichte des Klosters. Das alles ist so glänzend und leicht gemacht, als wären Zierart, Statuen und Bilder von selbst aus den Flächen hervorgewachsen, wie Blumen aus einem reichen satten Garten. Europe, Germany, architecture, church, ecclesiastical architecture, edifice, building, 1910s, 1920s, 20th century, archive, Carl Simon, history, historical, minster, interior, chancel, Bavaria

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